Starke Einzelleistungen und ein souveräner Sieg in der Mannschaftswertung beim 10. CEP-Mainauenlauf 2026
Der CEP-Mainauenlauf ist für viele von uns längst mehr als nur ein Wettkampf. Die besondere Atmosphäre entlang der Strecke, die vielen bekannten Gesichter und die sportlich anspruchsvolle Runde machen die Veranstaltung Jahr für Jahr zu einem echten Highlight im Laufkalender. Auch 2026 sollte der Mainauenlauf wieder viele spannende Geschichten schreiben – und am Ende vor allem eines: einen weiteren großartigen Erfolg für das Laufteam Bayern.
Schon vor dem Start war klar, dass das Rennen in diesem Jahr besonders stark besetzt sein würde. Die attraktiven Preisgelder lockten zahlreiche leistungsstarke Läuferinnen und Läufer an. Entsprechend schwer war es einzuschätzen, wo man sich im Feld würde, einordnen können.
Für Florian Koch entwickelte sich von Beginn an ein starkes und kontrolliertes Rennen. Bei deutlich angenehmeren Bedingungen als im Vorjahr fand er schnell seinen Rhythmus. Während sich der spätere Sieger bereits nach wenigen Kilometern entscheidend absetzen konnte, zog sich das Feld dahinter auseinander. Trotz der vielen kleinen Anstiege, Kurven und des Wendepunkts gelang es Florian, sein Tempo über die gesamten zehn Kilometer konstant hochzuhalten. Kilometer für Kilometer arbeitete er sich an seine Grenzen heran und hielt den vor ihm laufenden Konkurrenten stets in Sichtweite. Auch wenn es am Ende nicht mehr ganz für Platz zwei reichte, standen starke 33:41 Minuten und ein hervorragender dritter Platz zu Buche.
Dominic Brown setzte dagegen auf eine andere Taktik. Er ging das Rennen bewusst etwas vorsichtiger an, wohl wissend, dass die Strecke ihre Tücken hat. Eine mutige Entscheidung, die zunächst bedeutete, den Anschluss an die Spitzengruppe ziehen zu lassen. Doch genau diese Geduld zahlte sich aus. Während andere dem hohen Anfangstempo Tribut zollen mussten, arbeitete sich Dominic Stück für Stück nach vorne. Nach der Hälfte des Rennens begann die Aufholjagd, mehrere Konkurrenten konnten eingeholt werden. Im Ziel stand schließlich mit starken 34:11 Minuten ein hervorragender vierter Platz sowie Rang zwei in der Stadtmeisterschaft. Besonders bemerkenswert: Zwischen Florian auf Rang drei und Dominic auf Rang vier lagen gerade einmal 30 Sekunden – ein eindrucksvoller Beleg für die Stärke und Geschlossenheit des Laufteam Bayern an diesem Tag.
Auch Katharina Dupke hatte sich für den diesjährigen Mainauenlauf einiges vorgenommen. Nach den erfolgreichen Ergebnissen der vergangenen Jahre wollte sie erneut zeigen, was in ihr steckt. Das Wetter präsentierte sich nahezu ideal – fast schon etwas zu kühl -, doch das Frauenfeld war deutlich stärker besetzt als in den Vorjahren. Katharina ging das Rennen zunächst kontrolliert an und hielt sich aus den ersten Positionskämpfen heraus. Mit jeder Steigung fand sie jedoch besser ins Rennen und arbeitete sich kontinuierlich nach vorne. Nach dem ersten Wendepunkt lag sie bereits auf Rang vier und nahm die Drittplatzierte ins Visier. Von da an begann ein intensiver Kampf gegen die Uhr, gegen die Konkurrenz und gegen die eigenen Grenzen. Immer wieder verkürzte sie den Abstand, immer wieder keimte Hoffnung auf das Podium auf. Am Ende fehlten lediglich 18 Sekunden zum ersehnten Treppchenplatz. Mit starken 39:46 Minuten erreichte sie das Ziel als Vierte des Frauenfeldes. Natürlich überwog zunächst ein wenig Enttäuschung, doch mit etwas Abstand bleibt vor allem die Erkenntnis: ein starkes Rennen, eine starke Leistung und ein weiterer wichtiger Beitrag zum Teamerfolg.

Und genau dieser Teamerfolg machte den Tag schließlich perfekt. Mit den Leistungen von Florian, Dominic und Katharina sicherte sich das Laufteam Bayern die Mannschaftswertung souverän und durfte sich gemeinsam über den nächsten großen Erfolg freuen. Es sind genau diese Momente, die unseren Sport so besonders machen: gemeinsam kämpfen und gemeinsam Erfolge feiern.
Besonders schön war dabei, dass sich die individuellen Leistungen perfekt ergänzten. Während Florian mit seinem Podestplatz die Spitze absicherte, kämpfte sich Dominic mit einem clever eingeteilten Rennen bis auf Rang vier nach vorne. Katharina wiederum zeigte im starken Frauenfeld großen Kampfgeist und verpasste das Podium nur denkbar knapp. Gemeinsam entstand daraus eine Mannschaftsleistung, die den Teamsieg nie ernsthaft in Gefahr geraten ließ.
So bleibt der 10. CEP-Mainauenlauf 2026 einmal mehr als ein Tag voller sportlicher Höchstleistungen in Erinnerung – und als ein weiterer Beweis dafür, was mit Teamgeist, Leidenschaft und Zusammenhalt möglich ist.
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